Karma Yoga


Author: Swami Sivananda
eBook
Pages: 224
Language: German
ISBN: 9783943376043
Publication date: 01/04/2017
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Karma Yoga hilft uns, durch selbstlosen Dienst das kleine Selbst zu reinigen.
Swami Sivananda gibt uns in diesem Buch einen Einblick in das Phänomen des Karma Yoga, das uns heute mehr denn je den Weg aus dem weltlichen Chaos zum Einssein weisen kann. Jede Arbeit erhebt den Geist, wenn sie mit der richtigen mentalen Einstellung ausgeführt wird. Dadurch wird Unterscheidungsvermögen und richtiges Handeln gelernt. Dem Leser wird anhand der Naturgesetze klar, dass im Universum eine vollkommene Ordnung herrscht.

Durch Ausübung von Swadharma kann der Karma Yogi einen freien und erhabenen Geist entwickeln. Obwohl sich der Mensch gelegentlich schwach und hilflos fühlt, ist er doch in Wirklichkeit der Schöpfer seines Schicksals. Er kann den dunklen Kräften ungünstiger Veranlagungen entgegenwirken und die Natur durch aufrichtiges Bemühen beherrschen.

Insbesondere wenn wir im Alltag fest eingebunden sind und den Weg der Entsagung nicht gehen wollen, können wir durch selbstlosen Dienst alle emotionalen, mentalen und geistigen Unreinheiten entfernen.

Laß dich durch dieses Karma Yoga Buch zu regelmäßigem Praktizieren inspirieren und bringe alle tugendhaften Eigenschaften wie Nächstenliebe, Geduld, Ausdauer, wahre Hilfsbereitschaft, Edelmut und Zurückhaltung ans Licht.
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Swami Sivananda Saraswati (* 8. September 1887 in Pattamadai, Tamil Nadu, Indien, † 14. Juli 1963 in Rishikesh, Indien) war ein südindischer Arzt, Yogi und spiritueller Meister.

Er fiel schon als Knabe durch ausgeprägte Nächstenliebe auf. In Tanjavur (Tamil Nadu, Indien) studierte er Medizin. Obwohl er aus einer streng orthodoxen Brahmanenfamilie entstammte, kümmerte er sich wenig um die Kastenregeln und widmete sich auch Patienten, die einer niederen Kaste angehörten.

Kurz nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1913 begab er sich nach Malaysia und konnte bald die Leitung eines kleinen Spitals einer Gummiplantage übernehmen. Trotz seines Erfolges entschied er sich, 1923 alles aufzugeben und reiste mit dem Schiff nach Chennai (Madras, Indien) zurück.

Er begab sich als Wandermönch auf eine Pilgerreise durch Indien. Schließlich kam er nach Rishikesh, einem kleinen Pilgerort am Fuße des Himalaya und an den Ufern des Ganges. Dort traf er seinen Guru Swami Visvananda Saraswati und erhielt von ihm als Sivananda Saraswati die Einweihung als Dashnami Sannyasi, einem Orden, der auf den Heiligen Shankhara (788-820) zurückgeht.

Swami Sivananda lebte in einer kleinen Hütte und unterzog sich einer strengen Askese. Er bot kranken Mönchen und Asketen medizinische Hilfe an. Sein Essen holte er bei Ausgaben für Mönche und verteilte es weitestgehend. Zwischendurch unternahm er verschiedene Pilgerreisen.

Schließlich ließ er sich in Rishikesh nieder und baute auf einem kleinen Stück Land nahe am Ganges eine alte Viehscheune zu einem kleinen Ashram um, der im März 1934 eröffnete. 1936 gründete er die Divine Life Society und hatte seine ersten Schüler. Aus der kleinen Gemeinschaft in Rishikesh entwickelte sich ein weltbekannter Ashram, der schnell wuchs.

Um seinen Schülern und Anhängern das Studium heiliger Schriften zu erleichtern, gründete er 1948 die Yoga Vedanta Forest Academy und drei Jahre später die Yoga Vedanta Forest Academy Press, um seine Schriften zu veröffentlichen. Als Arzt kümmerte er sich stets um Kranke und die Ärmsten und 1957 öffnete das Sivananda Eye Hospital offiziell seine Pforten.

Swami Sivananda publizierte über 200 Bücher und verteilte Flugblätter. Er befasste sich besonders mit Vedanta. Aus den verschiedenen Yogarichtungen schöpfte er den Integralen Yoga, weil er es für wichtig hielt, alle Aspekte des Lebens in den Yogaweg einzubeziehen. Den Karma Yoga interpretierte er als Nächstenliebe und Dienst am Menschen, dazu spielten auch Bhakti Yoga, Jnana Yoga, Hatha Yoga, Raja Yoga und Kundalini Yoga eine wichtige Rolle.

Swami Sivananda bemühte sich, auch Gedankengut anderer Religionen miteinzubeziehen und verlangte von seinen christlichen oder muslimischen Schülern nicht, ihre Religion aufzugeben.

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