Moses Einsetzung der kupfernen bzw. ehernen Schlange

Diachrone und synchrone Methode in der alttestamentarischen Exegese


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Pages: 22
Language: German
Publication date: 01/07/2005
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Zur Darstellung der kupfernen bzw. ehernen Schlange in Numeri 21:4- 9
Michael Schröpfer beschäftigt sich in der vorliegenden Arbeit mit einigen Aspekten der Thematik der kupfernen bzw. der ehernen Schlange in Numeri 21, 4- 9 als dem 4. Buch Mose.

Da in der betrachteten Fachliteratur gemeinhin ausschließlich der Begriff der ehernen Schlange im Zusammenhang mit der Notiz bzw. mit der Episode aus den Überlieferungen des Alten Testaments verwendet wird, folgt Schröpfer ebenfalls dieser begrifflichen Diktion, zumal auch die Heilige Schrift selbst explizit von der ehernen Schlange im Kontext des konkreten Ereignisvorganges Mose richtet die eherne Schlange auf zu berichten weiß.

Schröpfer beschreibt im ersten Abschnitt der vorliegenden Arbeit exkursiv die Symbolik der Schlange. Der Verständnisanspruch an die entsprechenden Überlieferungen ist heutzutage groß, wenn Erhard S. Gerstenberger im Rahmen seiner Übersetzung und Erklärung des dritten Buch Mose Leviticus völlig zu Recht den Bedeutungszusammenhang zwischen dem Vorliegen des biblischen Textwerkes und seiner entsprechenden Handhabung hinsichtlich der Interpretation bemerkt: „Wer ein Schriftstück liest, sollte sich darüber klar werden, um welche Textsorte es sich handelt. Sonst sind Missverständnisse unvermeidbar! Jeder Text kann nämlich nur solche Signale und Informationen weitergeben, die seinem Wesen und seiner Herkunft, seinem Gebrauch und seiner Absicht entsprechen.“

Demnach versteht Schröpfer den dritten und vierten Abschnitt der vorliegenden Arbeit nicht nur allein als zentrale Hauptabschnitte der vorliegenden Arbeit, sondern setzt sich gleichsam zum Ziel, eine exegetisch- interpretierende Betrachtung des Symbols der ehernen Schlange zu unternehmen. Dabei zeigt der Autor im Kontext der synchronen und diachronen Methode, dass sich ein Verständnis für die Schlangensymbolik vor allem erst durch die Einbeziehung des Wüstenerlebnisses des Volkes Israel und die in Numeri 21, 4- 9 an zutreffende Führerschaft des Moses gegenüber dem Volke Israels erhellen lässt.

Folglich verstehen sich der dritte und der vierte Abschnitt der vorliegenden Arbeit, obwohl als Hauptabschnitte zu verstehen, gleichsam als hierarchisch nachgeordnet gegenüber dem zweiten Abschnitt.
In der fazithaften Würdigung erfährt der Symbolzusammenhang zwischen der alttestamentarischen Aufrichtung der ehernen Schlange und der neutestamentarischen Kreuzesaufrichtung durch Schröpfer eine entsprechende Nennung.
Im Verlaufe der vorliegenden Arbeit erfolgt die Zitierweise der biblischen Hauptstellen als Num 21, 4- 9 bzw. 4. Mose 21, 4- 9 und als II Reg 18, 4 bzw. 2 Kön 18, 4.


Coverbild (C):
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Michael Schröpfer (*1963 Elgersburg) arbeitet nach Schulzeit (Ilmenau/Jena), Militärdienst (Erfurt) und Studium der Philosophie und Pädagogik (Jena) seit 1993 als Lehrer in Weimar und Erfurt.

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