Landreformen und Ernährungssicherheit in Ostafrika


Author: Marcus Robert
eBook
Pages: 21
Language: German
Publication date: 14/10/2019
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Abhandlung über die Ausgestaltung von zukünftigen Landreformen in Ostafrika, mit Hinblick auf die Verbesserung der Ernährungssicherheit der Landbevölkerung
''I do not believe people should be allowed to buy and sell land . . . The land is a gift from
God to the People. It is not like a house. A house is made by man’s effort; land is not.
That’s why the land should not be for sale. I would not pay even a shilling for it. The land
is my blanket. I wear it like my ancestors wore it (Lambert 1999, S.1).''

Dieses Zitat von einem afrikanischen Schuljungen beschreibt das Verständnis von
Landbesitz, welches in großen Teilen der afrikanischen Bevölkerung herrscht. Auf den
ersten Blick ist dieses schwer vereinbar mit großflächigen Landadministrationen,
Einführung von privaten Landeigentumsrechten und martkgetriebener Entwicklung, wie
sie von vielen afrikanischen Staaten mit Unterstützung der Weltbank und UN umgesetzt
wird. Ein Ziel dieser neoliberalen Agenda der globalen Entwicklungsagenturen für das
rurale Sub-Sahara Afrika ist die Herstellung von Ernährungssicherheit durch eine
Entwicklung und Intensivierung der Landwirtschaft. Diese bedarf einer
Industrialisierung der Landwirtschaft, welche vor allem durch Wissensaustausch und
Investitionen implementiert werden sollen. Aktuell sind 90 % der Flächen von Afrika
nicht administriert , und somit ''totes Kapital'', welches durch Landreformen und eine
Liberalisierung des Marktes wieder aufleben sollen(vgl. Deininger et al. 2011, S. 1 ff.).
Besonders die Region Sub-Sahara Afrika besitzt viele natürliche Ressourcen und hat
weltweit das meiste kultivierbare Agrarland zur Verfügung . Des Weiteren ist ein
Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft als Lebensgrundlage abhängig( vgl.
Kress 2012, S. 83). Dennoch ist Afrika, insbesondere Ostafrika mit einer Unterernährung
von über 30 % weiterhin die vom Hunger am stärksten betroffene Region weltweit(vgl.
FAO et al. 2018, S. 4).
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